undefined Function "box_swo_paywall_counter".

Blaustein will Jugend an Politik beteiligen

Eine Studentin aus Ludwigsburg soll Gemeinderat mit Bachelor-Arbeit bei der Suche nach dem richtigen Instrument helfen.

ROLAND SCHÜTTER |

Die Stadt Blaustein will Kinder und Jugendliche besser bei Planungen und Vorhaben, die deren Interessen berühren, beteiligen. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig in seiner jüngsten Sitzung. Den Antrag dazu hatte die dreiköpfige Fraktion Bürgerbündnis Blaustein (BBB) gestellt.

Die Gemeindeordnung sieht für die Beteiligung von Jugendlichen Instrumente wie Jugendgemeinderat, Foren, Fragestunden, Hearings, Jugendvertretungen und andere vor. „Viele Kommunen in der Region sehen aufgrund des fehlenden Interesses der angesprochenen 14 bis 18-Jährigen von der Installierung eines Jugendgemeinderates ab und nutzen hauptsächlich die Möglichkeit der projektbezogenen Jugendbeteiligung“, sagte Hauptamtsleiterin Anke Jaeger. Die BBB-Fraktion liebäugelt dagegen mit einem Jugendbeirat nach Paragraph 18a der Gemeindeordnung. Dieser darf die relevanten jugendspezifischen Themen dem Gemeinderat durch einen Sprecherrat vortragen. Auch Kinder unter 14 Jahren, so BBB-Gemeinderätin Elisabeth Couvigny-Erb, könnten sich über diesen Jugendbeirat mitvertreten lassen.

Umfrage unter Jugendlichen

Bevor jedoch über die Form der Beteiligung entschieden wird, soll zunächst auf Vorschlag der Verwaltung unter den Jugendlichen in Blaustein eine Umfrage dazu gemacht werden. Gerade zur richtigen Zeit hatte sich eine Studentin der Fachhochschule für Finanzen und Verwaltung aus Ludwigsburg bei der Stadtverwaltung gemeldet, die über dieses Thema im Frühjahr eine Bachelorarbeit schreiben möchte. Darin soll sie anhand einer selbsterstellten Statistik die unter unterschiedlichen Formen einer möglichen Jugendbeteiligung in Blaustein darstellen, die Gemeinde soll somit Zahlen und einen Überblick über die verschiedenen Formen erhalten. Die Ergebnisse sollen schließlich in einen konkreten Vorschlag zur Diskussion und Beschlussfassung für den Gemeinderat einfließen. Danach ist eine Aufnahme in die Hauptsatzung oder die Geschäftsordnung des Gremiums vorgesehen.

Einhellig wurde dieser Antrag von den anderen Fraktionen begrüßt. „Wir können alle davon profitieren. Vielleicht gewinnen wir so einen Jugendlichen, der mal hier am Ratstisch mitarbeitet“, sagte Heidi Ankner (BBB), deren Fraktion den Antrag auf Jugendbeteiligung gestellt hatte. Auch Jürgen Dannwolf (SPD) fand die Idee gut, favorisierte jedoch im Gegensatz zu seinen ehemaligen Fraktionskollegen einen Jugendgemeinderat als Ziel. Roland Schütter

undefined Function "box_swo_tabellen_get_tabledata_by_leokuerzel".
Zum Schluss

Warum man mit Energiesparlampen ...

Die modernen Glühlampen sind gut für die Umwelt, weil sie Energie sparen, aber schwierig zum Entsorgen.

Energiesparlampen schonen das Klima, weil sie viel weniger Strom verbrauchen als die alten Glühbirnen. Doch wenn sie zerbrechen, ist Vorsicht angesagt – vor allem, wenn sie Quecksilber enthalten. mehr

Studie: Meiste Reiche leben in ...

Weltweit gibt es immer mehr Millionäre. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Reichen. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Capgemini hervor. mehr

Mückenplage droht – ...

Wo kommt sie vor? Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus).

Deutschland droht eine Stechmückenplage. Der Grund: das feuchtwarme Wetter. Experten bitten darum, Mücken zu fangen und einzusenden. mehr