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Neuer Chef für die Hauptabteilung Verkehr

Michael Jung hat im Rathaus seine Stelle als Ulmer Verkehrs-Hauptabteilungsleiter angetreten.

CHIRIN KOLB |

Sein neues Tätigkeitsfeld hat Michael Jung schon hautnah erlebt: Er stand im Stau. Vor eineinhalb Wochen ist der neue Leiter der Hauptabteilung Verkehrsplanung, Straßenbau, Grünflächen und Vermessung mit seiner Familie nach Ulm gezogen und hat mehrfach die Blaubeurer Straße befahren – mit der Folge, im Stau zu stehen. Davon berichtete der 37-jährige Bauingenieur bei der Amtseinführung im Foyer des Rathauses. Er sagte aber auch: „Die Baustellen lohnen sich. Ulm wird auf Jahre hinaus davon profitieren.“

Jung arbeitete zuletzt als Referent im Bundesverkehrsministerium und war im Juni vom Gemeinderat als einziger Kandidat zum Nachfolger von Thomas Feig gewählt worden, der zur Stadt München wechselte und zum gestrigen Empfang in Ulm eingeladen, aber verhindert war. Ein Jahr war die Stelle unbesetzt. „Wir sind froh, dass Sie da sind“, sagte OB Gunter Czisch. „Ich kann Ihnen versprechen: Sie werden nie Langeweile verspüren.“

„Alte Zöpfe abschneiden“

Denn Jungs Arbeitsfeld ist umfangreich, die Aufgaben sind groß. Die Investitionen der Stadt werden sich künftig zu drei Vierteln der Sanierung und dem Erhalt der Infrastruktur widmen, kündigte Czisch an. Dazu zählen gerade auch Straßen und Brücken. Um die Zukunftsfähigkeit Ulms zu sichern, spielten drei Themen eine zentrale Rolle: Infrastruktur, Mobilität und Energie.

„Wir wollen vorangehen, was Mobilität betrifft“, sagte der OB. „Wir müssen alte Zöpfe in der Verkehrspolitik abschneiden. Das haben noch nicht alle verstanden“, sagte er mit Blick auf die IHK und ihren Widerstand gegen einen verkleinerten Busbahnhof, ohne das Projekt oder die IHK aber zu erwähnen.

Jung berichtete, dass er sehr gut von seinen neuen Kollegen in der Stadtverwaltung aufgenommen worden sei. Mit Blick auf alle Gäste sagte er: „Ich hoffe, dass Sie in zwei, drei Jahren sagen können: das mit dem Jung war eine gute Entscheidung.“ Chirin Kolb

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