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Sondierungen: Einigung zu später Stunde

Bis tief in die Nacht haben die Verhandler ausgeharrt. Am Ende wagen sie den Schritt zu Koalitionsverhandlungen.

MICHAEL GABEL |

Spannend“ sei es in der Nacht zugegangen, teilweise sogar „turbulent“. Als SPD-Chef Martin Schulz am Freitag im Berliner Willy-Brandt-Haus auf die Ereignisse der vergangenen 24 Stunden zu sprechen kommt, wagt er nur kurz ein Lächeln. Dann spricht er wieder in ernstem Ton und mit langen Pausen von den Kompromissen, die man habe eingehen müssen, aber auch von der Chance, mit dem Beschlossenen „mehr Zusammenhalt“ in Deutschland zu schaffen. Er macht einen äußerst angespannten Eindruck. Angela Merkel (CDU) und Horst Seehofer (CSU) stehen gelassen daneben und wirken lange nicht so abgekämpft wie der Sozialdemokrat, der noch um die Zustimmung seiner Partei zum Sondierungsergebnis kämpfen muss. Seehofer und Merkel wünschen Schulz viel Erfolg beim Parteitag und bei einer möglichen Mitgliederbefragung. Wobei der CSU-Chef noch frohgemut anmerkt: „Ein Quentchen Glück gehört immer dazu.“

Es ist der Morgen nach der langen Nachtsitzung, in der die Verhandler von Union und SPD die Aufgaben einer große Koalition festlegen wollen. Die zahlreichen Zwischenergebnisse der vergangenen Tage – die zum Teil schnell dementiert werden – sollen in den Nachtstunden zu einem Großen und Ganzen zusammengefasst, strittige Fragen wie die von der SPD gewünschte Erhöhung des Spitzensteuersatzes geklärt werden. Zwei Monate zuvor haben sich die Jamaika-Sondierer auf eine ähnliche Nachtaktion

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