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Besenreiner Schlossplatz gefordert

Konfettiverbot beim Stuttgarter Umzug bewegt die Gemüter. Betroffen ist jedoch nur ein kurzer Abschnitt.

DANIEL GRUPP |

„Dass dies jetzt solche Kreise zieht, hätte ich nicht gedacht“, wundert sich Thomas Klingenberg. Der Präsident der 1. Stuttgarter Karnevalgesellschaft Möbelwagen war an diesem Montag viel gefragt.  Es ging um das Konfettiverbot beim Stuttgarter Fasnetsumzug. Auch in sozialen Medien wird das Thema heiß diskutiert. „Wer braucht Fasching?“, „Lieber Silvesterböller verbieten“, „Was wird denn sonst noch alles verboten?“, lauten typische Kommentare.

Dabei steht ein generelles Verbot der Schnipsel überhaupt nicht im Raum. Beim mehr als zwei Kilometer langen Umzug am Faschingsdienstag wäre nur das 150 Meter lange  Stück über den Schlossplatz tabu. Der überwiegende Teil des närrischen Lindwurms, den die Gesellschaft Möbelwagen organisiert, liegt im Hoheitsgebiet der Stadt. Hier darf Konfetti hemmungslos aufs Volk geworfen werden. Auf dem Schlossplatz hat aber das Finanzministerium das Sagen. Die Landesbehörde sorgt sich um Blumenbeete und Belag. „Konfetti lässt sich aus dem Pflaster am Schlossplatz nur aufwendig von Hand ausfegen, da leider auch Alu-Schnipsel geworfen werden“, erläutert ein Ministeriumssprecher. Beim Verbot wird aber zurückgerudert. Dem Veranstalter sei es unbenommen, mit dem Handfeger Rabatte und Pflaster besenrein zu machen. Denn: „Wir wollen natürlich keine Spaßverderber sein.“ Es gebe keine Aluschnipsel im verwendeten Konfetti, erwidert Klingenberg. Er sieht „weltfremde Herrschaften“ am Werk. Dann werde eben auf dem Abschnitt des Umzugs auf Konfetti verzichtet.

Erst der Richtungswechsel des Umzugs hat die Konfettidebatte ausgelöst. Zuletzt wurde der Zug stets in der Tübinger Straße aufgelöst, weil die Teilnehmer in der dortigen Brauerei feierten. Jetzt beginnt der Zug in der Tübinger Straße und führt über den Marktplatz zum Schillerplatz, dann über König- und Bolzstraße, am Neuen Schloss entlang zum Karlsplatz, wo zum Abschluss gefeiert wird. Danach sind noch die Wagen und Fußtruppen der Stadtreinigung unterwegs, um Straßen und Plätze auf Kosten der Stadt zu säubern. Daniel Grupp

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