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In Untertürkheim eröffnet die erste Außenstelle des Internationalen Wein-Instituts

In Untertürkheim hat die erste Außenstelle des Internationalen Wein-Instituts in Bad Neuenahr-Ahrweiler eröffnet. Sommeliers werden praxisnah ausgebildet.

HANS GEORG FRANK |

Die Bildungslandschaft in Stuttgart ist um eine Einrichtung reicher, die sich dem Genuss widmet. In Untertürkheim werden in der ersten Außenstelle des Internationalen Wein-Instituts (IWI) in Bad Neuenahr-Ahrweiler Amateure und Profis praxisnah ausgebildet. Das Klassenzimmer der Sommelier-Schule befindet sich in der Weinmanufaktur.

„Im Süden fehlt eine Ausbildungsstätte, zumal in Stuttgart als der Weinhauptstadt“, stellte Diana Maisenhölder (47) fest, als sie sich mit ihrem Mann Dietmar (51) beruflich neu orientieren wollte. Alexander Kohnen, der vor neun Jahren an der Ahr sein IWI etabliert hat, fand Gefallen an einer Filiale im Süden – nachdem eine Analyse entsprechend großen Bedarf ergeben hatte.

In Untertürkheim werden Kurse in drei Stufen für maximal 16 Teilnehmer angeboten. Zur Zielgruppe gehörten Privatpersonen, die ihr Wissen vertiefen wollten, vor allem aber Spezialisten aus Gastronomie und Handel, sagte Diana Maisenhölder. Wer sich beruflich auf sicherem Terrain bewegen will, muss sich Lehrgang und Prüfung rund 5000 Euro kosten lassen. Anspruchsvolle Häuser wie ein Top-Hotel in Baiersbronn finanzieren einem ehrgeizigen Jung-Sommelier diese Ausbildung, verlangen aber im Gegenzug, dass die Gäste von seinen Kenntnissen mindestens drei Jahre lang profitieren können.

Bei der Eröffnung bekam die private Schule durchweg gute Noten von Branchenvertretern. Werner Bader, Geschäftsführer des Weinbauverbands Württemberg, sagte: „Alles, was dem Wein gut tut, ist zu begrüßen.“ Er hält es für notwendig, dass in Lokalen der Wein „einfach“ erklärt werde, „dazu braucht man die Fachkenntnis“. Dieter Blankenhorn, Direktor der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt in Weinsberg, erachtet das Institut gleichfalls als sinnvoll, „weil es Fachwissen und Enthusiasmus verbreitet“.  Für Martin Notz, Besitzer eines vielfach prämierten Weinguts in Sachsenheim-Hohenhaslach, ist die Schulung der Erzeuger wichtig, „um die Kunden besser zu beraten und am Puls der Zeit zu sein“. Nur mit umfassenderem Wissen könnten heimische Winzer „den ausländischen Weinen Paroli bieten“.

Die IWI-Außenstelle ist freilich kein Platz für die Verehrung von Trollinger und Riesling. Chefin Maisenhölder betonte bei der Vorstellung, „die internationalen Aspekte des Weinmarktes werden nicht aus den Augen verloren“. Bei einer Präsentation konnten, neben Badenern und Württembergern, Weine aus Kalifornien, Australien und Spanien verkostet werden. Hans Georg Frank

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