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Mindestens einmal im Jahr zu Besuch

Der namibische Bischof Burgert Brand hat einst in Stuttgart gearbeitet – und bleibt der Stadt verbunden.

RAINER LANG |

Seiner Frau ist der Stuttgarter Kessel „ein wenig zu eng“. Ihrem Mann Burgert dagegen gefällt das Auf und Ab. Aber beide finden die Menschen hier sehr sympathisch. Die Brands leben in Namibia und kommen mindestens einmal im Jahr zu Besuch in die Region. Schließlich gibt es nach Stuttgart familiäre Beziehungen. Die beiden Cousinen von Burgert Brand leben in Uhlbach. Bei ihnen machen die Brands jedes Mal Station, das letzte Mal im Januar. Schließlich bekommen sie bei Uta und Elke Wagner ihr Leibgericht: Maultaschen.

Die Schwestern sind für ihre schwäbische Küche im Uhlbacher „Ochsen“ bekannt.  Namibia haben sie auch schon besucht. „Sie waren begeistert“, sagt Ute Brand.  Ihr Mann Burgert ist seit 2015 Bischof der deutschsprachigen evangelischen Kirche in Namibia. Er ist der erste im Land geborene Oberhirte der Kirche mit etwa 5500 Mitgliedern. „Wir öffnen uns gerade für andere Sprachen“, sagt er. Es werde in Namibia aber mehr als anderswo noch die deutsche Sprache gepflegt. Er selbst spricht drei Sprachen fließend: Deutsch, Englisch und Afrikaans.

Einen Teil seiner Ausbildung absolvierte der Theologe in Baden-Württemberg. Das war 1987 und 1988. Ein Jahr studierte er in Tübingen und ein Jahr arbeitete er als Vikar beim Amt für Missionarische Dienste der Landeskirche in der Stuttgarter Gymnasiumstraße.

Die Bindungen halten bis heute. Das Ehepaar wohnte damals in Walddorfhäslach. Und Ute Brand betreute als Lehrerin bis 2012 zehn Jahre lang einen Schüleraustausch zwischen der Deutschen Schule Hermannsburg in Südafrika und dem damaligen Bildungszentrum Nord in Reutlingen. „Wir haben so viele Bekannte in der Region, dass wir uns hier wie zu Hause  fühlen.“

Aber missen möchten die Brands die Weite und die großartige Landschaft Namibias nicht. Die Familien sind seit Generationen in Südafrika und Namibia ansässig. Im Mai hatte das Ehepaar alle Hände voll zu tun. Die deutschsprachige lutherische Kirche gehörte zu den Gastgebern der 12. Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB), die am 16. Mai endete. Es kamen über 300 Delegierte lutherischer Kirchen aus aller Welt, darunter eine achtköpfige Gruppe aus Württemberg unter Leitung von Landesbischof Frank Otfried July.

Die vorangegangene Vollversammlung war übrigens 2010 in Stuttgart. Etwa alle sieben Jahre kommen die Delegierten in einem anderen Land zusammen, um unter anderem einen neuen Präsidenten zu wählen.   Rainer Lang

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