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Mit der „roten Sau“ beginnt eine Erfolgsgeschichte

Museum beschreibt den Weg der Tuning-Firma AMG, die Serienautos in Supersportwagen verwandelt.

RAINER LANG |

Wie so manche Erfolgsgeschichte begann auch diese in einer Garage. Dort schraubten Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher aus Großaspach (Rems-Murr-Kreis) an Motoren herum, um aus einem behäbigen Serienauto von Mercedes einen Sportwagen zu machen. Aus ihren Nachnamen und dem Ort formten sie das Kürzel AMG und gründeten ihre eigene Firma. Das war vor 50 Jahren. Seither stehen die drei Buchstaben für bullige und PS-starke Mercedes-Boliden sowohl auf der Rennstrecke als auch auf der Straße.

Mit einer Sonderausstellung würdigt das Mercedes-Benz-Museum „ein halbes Jahrhundert Leidenschaft für Leistung und Sportlichkeit“. Das kleine Ingenieurbüro hat sich am heutigen Firmensitz in Affalterbach im Kreis Ludwigsburg zu einem Betrieb mit 1600 Mitarbeitern entwickelt, der seit 2005 ganz zur Daimler AG gehört.

„Unser Ziel war immer, den Motorsport ins tägliche Leben unserer Kunden zu bringen“, sagte Produktmanagerin Eva Wiese bei der Eröffnung der Schau, die bis 8. April 2018 zu sehen ist. Anhand von zehn Autos, acht Hochleistungs-Motoren und weiteren Exponaten wird gezeigt, wie rasant sich die „Performance- und Sportwagen-Marke“ entwickelt hat, und zwar im Rennsport und bei den Serienautos, die schon zur Jahrtausendwende 500 PS unter der Haube hatten.

Für Aufsehen hat jüngst die Supersportwagen-Studie „Project-ONE“ mit von den Formel 1-Silberpfeilen übernommener Hybrid-Technologie mit 1000 PS und 350 Stundenkilometern Höchstgeschwindigkeit gesorgt. Das Modell ist noch bis Ende des Jahres im Museum zu sehen. AMG-Geschäftsführer Tobias Moers glaubt an die Zukunft des Sportwagens „als emotionalen Ausdruck der Fortbewegung“. Er setzt dabei auf Elektromobilität.  

Die Gründer wurden anfangs belächelt. Das änderte sich, als sie mit dem als „rote Sau“ bekannt gewordenen AMG 300 SEL 6.3 auf Basis einer Mercedes-Benz-Oberklasse-Limousine beim 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps 1971 überraschend einen Klassensieg und Platz 2 der Gesamtwertung errangen. Weitere Siege folgten.

Zum Start der Sonderschau gibt es im Museum an diesem Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr ein Sonderprogramm. AMG-Besitzer können dann vor dem Museum parken. Aktuelle AMG-Modelle werden gezeigt. Rennfahrer berichten und Experten informieren. Rainer Lang

Info www.mercedes-benz.com/sonderausstellung-amg

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