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Gesundheit geht durch den Magen

Was auf den Tisch kommt, sollte die Jahreszeit entscheiden. Unser Körper schätzt die Frische, das Reine und vor allem auch das Plus für unsere gesunde Umwelt.

MARIE LOUISE ABELE |

Es ist bequem, in den Supermarkt nebenan zu gehen und zu allem zu greifen, was günstig, reichlich und oft auch praktisch verpackt ist. Häufig aber kommen die Produkte auf verschiedenen weiten Wegen aus allen Herren Ländern zu uns, anonym und mit hohem Energieaufwand. In Treibhäusern gezogen, gegen Schädlinge gespritzt oder in Kühlhäusern lange gelagert. Die Gewohnheit, alle Sorten an Obst und Gemüse ganzjährig zur Verfügung zu haben, ist schlecht für Umwelt und Klima.

Regionale Produkte im Trend

In jüngster Zeit setzen daher immer mehr Supermärkte auf ein saisonales und regionales Angebot. Der Honig vom Imker aus dem Dorf, die Äpfel, Fruchtaufstriche und der Saft von der Streuobstwiese sowie Gemüse aus dem Bauerngarten. So kommen die saisonalen Lebensmittel mit vollem Vitamin- und Nährstoffgehalt direkt in unsere Küche. Sie hatten reichlich Zeit, unter natürlichen Bedingungen optimal zu reifen und wurden nicht vorab geerntet und mit großem Aufwand in Hallen nachgelagert. Der bessere Geschmack, das Aroma und die höhere Qualität sprechen für sich. Auch beim Fleisch lohnt sich der Griff zu Regionalem. Bleibt der Transportweg vom Stall zum Schlachthof kurz, sind die Tiere weniger Stress ausgesetzt und produzieren auch weniger Stresshormone. Ihr Fleisch ist dadurch wesentlich zarter.

Die Herkunft der Produkte lässt sich in vielen Bereichen leicht nachvollziehen, ihr Herkunftsland oder die Region muss ersichtlich angegeben werden. Hilfreich sind verschiedene Labels und gesetzliche Kennzeichnungen, die von den einzelnen Bundesländern oder Regionen eingeführt wurden, um sich im Dschungel des Angebotes zurecht zu finden. Wobei es leider hier – im Gegensatz zu Bio-Ware – keine strikte gesetzliche Definition für „regional“ gibt. Doch jeder kennt zum Beispiel auf Milch-, Eier- oder Fleischverpackungen das ovale Identitätskennzeichen. Im Internet lässt sich anhand der Kürzel und Codes direkt in einer Datenbank der Betrieb ausfindig machen. So werden unsere Lebensmittel authentisch und nachvollziehbar – ein zusätzlicher Genuss.

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